1100 Jahre Limburg im Jahr 2010
1100 Jahre Limburg
1100 Jahre Limburg
«Ein Grund zum Feiern», sagte Bürgermeister Martin Richard (CDU) später in der Kohlmaier-Halle. «Ein Grund, Danke zu sagen und nach vorne zu blicken. Aber auch ein Grund, ein wenig stolz zu sein auf die Geschichte des Stiftes und der Stadt.» Entscheidend für die Zukunft werde sein, «ob und wie wir die Herausforderungen der jeweiligen Zeit» annehmen. «Limburg ist gut aufgestellt: Strengen wir uns also an für die Zukunft unserer Kinder», betonte der Bürgermeister vor rund 300 geladenen Gästen. Deren Begrüßung nutzte Martin Richard, um die vielfältige Bedeutung der «liebens- und lebenswerten Stadt» als Bistumssitz, Wirtschaftszentrum, Schul- und Behördenstandort aufzuzeigen.
Auftakt Ansprache 1100 Jahre Limburg, Bürgermeister, Herr Martin Richard

Ministerpräsident Roland Koch (CDU), der mit Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) gekommen war, überreichte zur 1100-Jahr-Feier die Freiherr-vom-Stein-Plakette des Landes. Limburg sei eine Stadt, in der man gut und gerne leben kann, sagte Koch als «sachverständiger Zeuge». Als Soldat in Diez sei er in seiner Freizeit immer gerne über die Landesgrenze gekommen.
Ansprache 1100 Jahre Limburg, Hessenminister, Herr Roland Koch

«Wer eine Hoffnung gewinnen will, muss eine Erinnerung wecken», sagte Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst in seiner Predigt in der Pontifikalvesper. «Gebet und Gemeinschaft markieren ein Fundament, das Geschichte und Gesellschaft trägt», erläuterte er mit dem Verweis auf die Gründung eines geistlichen Stifts vor 1100 Jahren.
Ansprache 1100 Jahre Limburg, Bischof von Limburg, Herr Tebartz van Elst

Zu den Gästen zählten auch die Bürgermeister der drei Partnerstädte Sainte Foy lès Lyon in Frankreich, Lichfield in England und Oudenburg in Belgien. Prof. Dr. Ingrid Heidrich von der Universität Bonn beleuchtete in ihrem wissenschaftlichen Vortrag über «Die Konradiner in Limburg» die Stadtgeschichte (Bericht folgt). hei
PDF Festprogramm 1100 Jahre Limburg 2010
Quelle: NNP u. youtube